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Recht

Mit Cannabis verreisen

Rechtliche Hinweise für Reisen mit medizinischem Cannabis.

10. Februar 20247 min Lesezeit
Reisen mit medizinischem Cannabis - rechtliche Hinweise
Thomas Weber
Thomas WeberRechtsexperte
RechtsanwaltFachanwalt Medizinrecht

Ah, Reisen mit Cannabis – das ist wirklich so ein Ding für sich! Wenn du auch gern mit deinem "Grün" unterwegs bist, dann schnall dich an, denn es wird etwas kompliziert. Lass mich aus dem Nähkästchen plaudern und meine eigenen Abenteuer und Erfahrungen teilen.

Reisen innerhalb Deutschlands

Du willst in die Berge oder an die Küste – alles „easy going“, solange du in den deutschen Grenzen bleibst. Ich packe immer mein grünes Gold in der Originalverpackung ein. Stell dir vor, du stehst an der Apothekentheke und siehst diese kleine Tüte – das gibt schon ein Gefühl von Sicherheit. Und ganz wichtig: Mein Rezept oder eine Kopie davon darf nicht fehlen! Manchmal fühle ich mich wie James Bond des Cannabis-Reisens, nur eben weniger gefährlich.

Denk auch dran, nur so viel mitzunehmen, wie du wirklich brauchst. Will ja keiner unnötig rumzeigen – wer braucht schon extra Aufmerksamkeit?

Schengen-Staaten (EU)

Oh Mann, hier wird’s bürokratisch! Aber keine Panik auf der Titanic: Du brauchst eine Schengen-Bescheinigung. Ich hab sie mal als meinen „Cannabis-Pass“ bezeichnet – hörte sich cooler an.

Also, fix zum Rechner: Das Formular findest du beim Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM). Dein Arzt muss es dann ausfüllen und unterschreiben – mein Doc mixt da sicher schon beim Schlafen drauf. Danach husch zum Gesundheitsamt für den Stempel der Beglaubigung.

Kleiner Tipp am Rande: Die Bescheinigung hält maximal 30 Tage durch – nichts für Langzeiturlauber ohne Zusatzdokis!

Du gibst nur so viel Cannabis mit auf Reisen, was du wirklich brauchst – wie gesagt, nicht mehr als 30 Tage Bedarf. Sicher ist sicher.

Außerhalb der EU

Jetzt wird’s spannend! Pass bei Reisen außerhalb unserer geliebten EU bloß auf: Manche Länder mögen Gras genauso wenig wie Sand im Bett nach’m Strandtag.

Erstens: Botschaft des jeweiligen Ziellands kontaktieren... besser jemand anderen machen lassen – ich hab dabei öfter mal 'nen Knoten im Kopf gehabt!

Besondere Vorsicht ist gerade angesagt bei unseren amerikanischen Freunden (klaro!), asiatischen Paradiesen oder den Arabischen Ländern. Vielleicht macht's da Sinn einfach 'ne Pause einzulegen mit dem Grünen? Oder Ersatzmöglichkeiten checken?

Flugreisen

Weißt du noch früher? Als Handgepäck lediglich unordentliche Haufen Kleidung bedeutete? Wenn’s um Gras geht allerdings anders:

Heutzutage wird deine Originalverpackung handgepäck-konform eingepackt; stets bereit zu zeigen! Vergiss die Begleitdokis nicht... Man weiß ja nie.

An den Sicherheitskontrollen bin ich mega ruhig geblieben… naja fast immer jedenfalls. Zeig denen alles upfront (und zwar freundlich genug!).

Fazit

Reisen mit Cannabis gleicht oft einem Hochseilakt zwischen Vorbereitung & Spontaneität.. Glaub mir Freunde beschaffen Unterlagen half bisher am meisten Stress zu vermeiden!

Plane also ordentlich voraus aber lass Luft genug fürs Unerwartete bleiben—dann klappt's auch im Urlaub entspannt sein bestes Selbst erleben können 🤙✨

Über den Autor

Autor
Thomas Weber

Thomas Weber

Rechtsexperte
RechtsanwaltFachanwalt Medizinrecht

Fachanwalt für Medizinrecht. Berät seit 2017 Patienten und Ärzte zu allen rechtlichen Fragen rund um Cannabis-Verordnungen.

Expertise
MedizinrechtBtM-RechtKostenübernahme